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Passepartout-Matten: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrahmen Ihrer Kunstdrucke

Passepartout-Matten: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrahmen Ihrer Kunstdrucke

By Hotel Magique | Published: 2026-07-26

Category: Anleitungen

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Kunstdrucke mit der Passepartout-Technik fachgerecht rahmen. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung behandelt Materialien, Zuschnitt und Montage für ein professionelles Ergebnis.

Wenn Sie in Kunstdrucke wie den 'Love and Magique Blue Art Print' oder den 'Daydream by Blakely Made' investiert haben, möchten Sie sie so präsentieren, dass sie der Kunst gerecht werden. Das Passepartout – ein Fensterausschnitt, der einen Rand zwischen Druck und Rahmen schafft – ist eine klassische Technik, die Tiefe verleiht und den Druck vor direktem Kontakt mit dem Glas schützt. Diese Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch den Prozess, damit Sie Ihre Drucke sicher rahmen können.

Ob Sie ein DIY-Enthusiast oder ein Erstling im Rahmensind: Die Beherrschung des Passepartouts hebt Ihre Rahmenkunst auf ein neues Niveau. Besonders nützlich ist es für Drucke in Standardgrößen, die einen individuellen Look ohne teure Anfertigung benötigen. Tauchen wir ein in die Materialien und Schritte, die Sie benötigen.

Was Sie für das Passepartout benötigen

Bevor Sie beginnen, besorgen Sie sich die richtigen Materialien. Sie benötigen eine Passepartout-Pappe (säurefrei für Archivqualität), ein scharfes Cuttermesser oder einen Passepartout-Schneider, ein Metalllineal mit Korkrücken, eine Schneidematte und säurefreies Klebeband (wie Leinenband oder Künstlerklebeband). Ein Bleistift und ein Winkellineal helfen beim Messen. Wählen Sie einen Rahmen, der Platz für das Passepartout und den Druck bietet – Standardgrößen wie 11x14 oder 16x20 eignen sich gut.

Überlegen Sie sich die Farbe des Passepartouts. Weiß oder Cremeweiß ist klassisch, aber Sie können auch mit dezenten Tönen experimentieren, die den Druck ergänzen. Zum Beispiel passt ein cremefarbenes Passepartout wunderbar zu warmtonigen Kunstwerken wie 'Osteria da Magique by Di Lunedi'. Vermeiden Sie helle Farben, die von der Kunst ablenken. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Druck flach und sauber gelagert ist, bevor Sie ihn mit dem Passepartout versehen.

  • Verwenden Sie immer säurefreie Pappe, um ein Vergilben im Laufe der Zeit zu vermeiden.

Messen und Markieren des Fensters

Legen Sie Ihren Druck auf die Pappe und entscheiden Sie, wie breit der Rand sein soll. Eine gängige Regel ist, die oberen und seitlichen Ränder gleich breit zu machen und den unteren Rand etwas breiter (etwa 0,5 cm mehr), um das Bild optisch auszugleichen. Wenn Sie beispielsweise einen oberen Rand von 5 cm wünschen, machen Sie den unteren Rand 5,5 cm. Markieren Sie die Außenmaße des Passepartouts auf der Rückseite der Pappe.

Um das Fenster zu markieren, messen Sie von den Rändern nach innen. Zeichnen Sie die Schnittlinien leicht mit einem Bleistift auf der Rückseite der Pappe ein. Überprüfen Sie Ihre Maße doppelt: Das Fenster sollte etwas kleiner sein als der Druck, sodass die Kanten des Drucks unter dem Passepartout verborgen sind. Ein Überlapp von etwa 3 mm ist üblich. Bei Drucken mit Rand können Sie das Fenster so ausrichten, dass das gesamte Bild sichtbar ist.

  • Verwenden Sie ein Winkellineal, um sicherzustellen, dass Ihre Ecken 90 Grad betragen.

Schneiden des Passepartout-Fensters

Legen Sie die Pappe mit der Rückseite nach oben auf Ihre Schneidematte. Richten Sie Ihr Metalllineal entlang der Schnittlinie aus und halten Sie es fest. Mit einem scharfen Cuttermesser ritzen Sie die Linie mit mehreren leichten Durchgängen ein, anstatt mit einem schweren Schnitt. Das ergibt sauberere Kanten und verringert die Gefahr des Einreißens. Schneiden Sie beim ersten Durchgang etwa bis zur Hälfte der Pappe ein und vertiefen Sie dann den Schnitt.

An jeder Ecke schneiden Sie etwas über den Schnittpunkt hinaus, um eine saubere Ecke zu erhalten – achten Sie jedoch darauf, nicht in den Rand zu schneiden. Nachdem Sie alle vier Seiten geschnitten haben, drücken Sie das Mittelstück vorsichtig heraus. Wenn die Ecken nicht perfekt sind, können Sie sie mit feinem Schleifpapier oder einem Eckenrunder glätten. Üben Sie zuerst auf einem Reststück, wenn Sie neu im Schneiden sind.

  • Wechseln Sie Ihre Klinge häufig für saubere Schnitte.

Montieren des Drucks und Zusammenbauen des Rahmens

Nachdem das Fenster geschnitten ist, legen Sie den Druck mit der Bildseite nach unten auf eine saubere Oberfläche. Positionieren Sie das Passepartout darüber, sodass das Fenster mit dem Bild übereinstimmt. Verwenden Sie säurefreies Klebeband, um den Druck nur entlang der Oberkante am Passepartout zu befestigen – so kann der Druck frei hängen und sich bei Feuchtigkeit ausdehnen. Bringen Sie zwei oder drei kleine Klebestreifen an und drehen Sie die Einheit vorsichtig um, um die Ausrichtung zu überprüfen.

Setzen Sie nun den gerahmten Druck in Ihren Rahmen ein. Legen Sie die Rückwand ein, dann den gerahmten Druck (mit Glas, falls gewünscht) und sichern Sie die Clips oder Halterungen des Rahmens. Für einen polierten Look verwenden Sie einen Rahmen mit einer etwas tieferen Falz, um das Passepartout aufzunehmen. Der 'Un Hôtel Magique Tote Bag' ist zwar nicht Teil der Rahmung, aber ein tolles Accessoire, um Ihre Materialien zu einem Rahmenworkshop zu transportieren!

  • Tragen Sie Baumwollhandschuhe, wenn Sie Drucke anfassen, um Fingerabdrücke zu vermeiden.

Tipps für ein professionelles Finish

Wenn Sie ein Doppel-Passepartout wünschen, schneiden Sie zwei Fenster – eines etwas größer als das andere – und legen Sie sie übereinander. Das innere Passepartout kann eine Kontrastfarbe haben, um einen visuellen Rahmen im Rahmen zu schaffen. Für einen sauberen Look müssen beide Passepartouts präzise geschnitten sein. Verwenden Sie einen Passepartout-Schneider mit einer Schrägführung für abgeschrägte Kanten, die einen subtilen Schattenwurf erzeugen.

Überlegen Sie abschließend den Rahmenstil. Ein schlichter schwarzer oder weißer Rahmen lenkt nicht von der Kunst ab, während ein Holzrahmen die Farbtöne des Drucks ergänzen kann. Zum Beispiel passt ein Naturholzrahmen gut zu 'Palm under the Sun by Ugla Studio'. Vermeiden Sie übermäßig verzierte Rahmen, die mit dem Passepartout und dem Druck konkurrieren.

  • Heben Sie übrig gebliebene Pappe für zukünftige Projekte auf – sie eignet sich hervorragend für Übungsschnitte.

Das Passepartout ist eine lohnende Fähigkeit, mit der Sie Ihre Kunstdrucke genau so rahmen können, wie Sie es sich vorstellen. Mit Übung erzielen Sie saubere, professionelle Ergebnisse, die Ihre Kunstwerke zur Geltung bringen. Beginnen Sie mit einem einfachen Druck und Passepartout, und schon bald werden Sie Ihre gesamte Sammlung souverän rahmen.

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